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FAQs

Digitales Gefahrstoffverzeichnis mit CLAKS

FAQs

Digitales Gefahrstoffverzeichnis mit CLAKS

FAQ: Digitales Gefahrstoffverzeichnis mit CLAKS

Die nachfolgenden Fragen und Antworten erläutern die gesetzlichen Grundlagen des Gefahrstoffverzeichnisses und zeigen, wie CLAKS als digitale Softwarelösung bei der praktischen Umsetzung unterstützt.

1. Pflicht und Praxis: Gefahrstoffverzeichnis richtig verstehen​

Ein Gefahrstoffverzeichnis ist die betriebliche Übersicht über alle im Betrieb verwendeten Gefahrstoffe. Es dokumentiert nicht nur, welche Stoffe vorhanden sind, sondern auch, wo sie verwendet werden, welche gefährlichen Eigenschaften oder Einstufungen relevant sind, welche Mengenbereiche vorkommen und welche Sicherheitsdatenblätter dazugehören. In der Praxis ist es kein isoliertes Dokument, sondern Ausgangspunkt für Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen, Unterweisungen, Lagerorganisation, Audits und behördliche Nachweise.

Zu den Kernangaben gehören insbesondere:

• die Bezeichnung des Gefahrstoffs,

• Angaben zur Einstufung oder zu den gefährlichen Eigenschaften,
• Angaben zu den im Betrieb verwendeten Mengenbereichen,
• die betroffenen Arbeitsbereiche sowie
• ein Verweis auf die jeweiligen Sicherheitsdatenblätter (§ 6 Abs. 12 GefStoffV).

Adressat ist gem. § 6 Abs. 12 GefStoffV der Arbeitgeber, sobald im Betrieb Gefahrstoffe verwendet werden oder bei Tätigkeiten Gefahrstoffe entstehen oder freigesetzt werden können. Das betrifft nicht nur klassische Chemieunternehmen, sondern ebenso Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Labore, Werkstätten, technische Betriebe, Schulen, Kliniken oder Unternehmen mit Reinigungs-, Wartungs- und Produktionsprozessen.

Ja. Das Gefahrstoffverzeichnis gehört zu den zentralen Dokumentationspflichten beim Umgang mit Gefahrstoffen. Es steht in engem Zusammenhang mit der Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung nach der Gefahrstoffverordnung. Die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) konkretisieren, wie die Gefährdungsbeurteilung und die zugrunde liegende Informationsbasis praktisch aufgebaut werden müssen. Es genügt also nicht, Gefahrstoffe nur zu kennen, die Informationen müssen auch immer aktuell, nachvollziehbar und zugänglich sein.

In der Praxis reicht eine Excel-Liste als Gefahrstoffverzeichnis nicht aus. Die gesetzlichen Anforderungen an Vollständigkeit, Aktualität, Zugänglichkeit und fachlich richtige Pflege lassen sich mit einer einfachen Tabelle kaum zuverlässig erfüllen.

Excel ist nicht darauf ausgelegt, Sicherheitsdatenblätter, Stoffdaten, Arbeitsbereiche, Mengen, Lagerorte, Lagerklassen, Zugriffsrechte und Aktualisierungen rechtssicher miteinander zu verknüpfen. Änderungen sind fehleranfällig, verschiedene Dateiversionen entstehen schnell, Sicherheitsdatenblätter liegen häufig separat und unvollständige oder veraltete Angaben werden nicht automatisch erkannt. Auch Zusammenlagerungsverbote, Aktualisierungsbedarf oder fehlende Pflichtinformationen werden in Excel nicht zuverlässig geprüft.

Damit hängt die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen fast vollständig von manueller Kontrolle ab. Praktisch ist es daher nicht möglich, ein Gefahrstoffverzeichnis mit einer Excel-Tabelle dauerhaft rechtskonform, aktuell und belastbar zu führen.

Ein fehlendes oder fehlerhaftes Gefahrstoffverzeichnis kann arbeitsschutzrechtliche, ordnungswidrigkeitenrechtliche und haftungsrechtliche Risiken auslösen. Außerdem fehlen dann wichtige Grundlagen für Gefährdungsbeurteilung, Betriebsanweisungen, Unterweisungen und behördliche Nachweise. Dies kann in der Folge zu einem erhöhten Unfall- bzw. Gefahrenrisiko am Arbeitsplatz führen.

Das Gefahrstoffverzeichnis muss stets aktuell gehalten werden. Eine Aktualisierung ist insbesondere erforderlich, wenn neue Stoffe hinzukommen, Stoffe nicht mehr verwendet werden, sich Mengenbereiche oder Arbeitsbereiche ändern, Sicherheitsdatenblätter aktualisiert werden oder Einstufungen angepasst werden. Jährliche Prüfungen reichen damit keineswegs aus, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden. Vielmehr braucht es einen automatisierten und zuverlässigen Prozess, der das Gefahrstoffverzeichnis dauerhaft aktuell und damit rechtskonform hält.

Bei Gefahrstoffen handelt es sich nicht ausschließlich um eingesetzte Stoffe. Auch Stoffe, die erst im Rahmen von Tätigkeiten entstehen oder freigesetzt werden, können relevant sein und müssen gegebenenfalls bei der Erstellung einer Betriebsanweisung sowie bei der Ermittlung des Gefahrenpotenzials berücksichtigt werden.

Das Gefahrstoffverzeichnis muss den betroffenen Beschäftigten und ihren Vertretern zugänglich sein. Dies folgt aus § 6 Abs. 12 S. 4 GefStoffV, wonach die Informationen „allen betroffenen Beschäftigten und ihrer Vertretung zugänglich sein müssen“. Auch Sicherheitsdatenblätter müssen danach für Beschäftigte verfügbar sein, etwa schriftlich, digital oder über ein Informationssystem.

Für das Gefahrstoffverzeichnis ist das Sicherheitsdatenblatt besonders wichtig, weil es zentrale Informationen für Einstufung, Gefährdungsbeurteilung, Betriebsanweisungen, Unterweisungen und Schutzmaßnahmen liefert. Ohne aktuelle Sicherheitsdatenblätter ist ein Gefahrstoffverzeichnis häufig unvollständig oder fachlich veraltet.

Das Gefahrstoffverzeichnis muss daher gem. § 6 Abs. 12 Nr. 5 GefStoffV auf die jeweils passenden und aktuellen Sicherheitsdatenblätter verweisen. CLAKS unterstützt diesen Prozess, indem Sicherheitsdatenblätter strukturiert mit den jeweiligen Stoffen, Gebinden, Arbeitsbereichen und weiteren Gefahrstoffinformationen verknüpft werden, sodass dem Nutzer jederzeit aktuelle Informationen zur Verfügung stehen.

Außerdem verfügt CLAKS über eine Sicherheitsdatenblatt-Historie, die Änderungen an den Sicherheitsdatenblättern nachvollziehbar macht.

Die Sicherheitsdatenblatt-Historie bezeichnet eine Übersicht aller hochgeladenen Sicherheitsdatenblätter einschließlich ihrer jeweiligen Vorgängerversionen. Sie dient der nachvollziehbaren Dokumentation der Versionierung und unterstützt die Erfüllung regulatorischer Informationspflichten, insbesondere im Rahmen von Audits und behördlichen Kontrollen.

Ein Gefahrstoffverzeichnis wird erstellt, indem zunächst alle im Betrieb verwendeten Stoffe und Gemische systematisch erfasst werden. Anschließend müssen Sicherheitsdatenblätter gesammelt und geprüft, Einstufungen und gefährliche Eigenschaften dokumentiert, Mengenbereiche und Arbeitsbereiche zugeordnet sowie die Daten mit der Gefährdungsbeurteilung verknüpft werden. Die TRGS 400 gibt hierfür wichtige Hinweise zur Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung.

Aufgrund der gesetzlichen Anforderungen an Vollständigkeit, Aktualität, Zugänglichkeit und Nachvollziehbarkeit ist die eigenständige Erstellung und Pflege eines Gefahrstoffverzeichnisses ohne spezialisierte Software in der Praxis kaum noch verlässlich rechtssicher möglich. Genau hierfür wurde CLAKS entwickelt: als professionelle Softwarelösung für das digitale Gefahrstoffmanagement, die relevante Stoffdaten, Sicherheitsdatenblätter, Einstufungen, Lagerinformationen und Arbeitsbereiche zentral zusammenführt und durch regelmäßige Aktualisierungen auf einem aktuellen Stand hält.

Die Gefährdungsbeurteilung bewertet die konkreten Tätigkeiten mit Gefahrstoffen. Sie berücksichtigt unter anderem Eigenschaften des Stoffes, verwendete Mengen, Exposition, Arbeitsbedingungen und mögliche Wechsel- oder Kombinationswirkungen. Das Gefahrstoffverzeichnis ist dafür eine zentrale Informationsgrundlage.

Ja, das Gefahrstoffverzeichnis sollte kurzfristig verfügbar sein und der zuständigen Behörde auf Verlangen vorgelegt werden können. Das spricht für eine strukturierte, aktuelle und revisionsfähige Dokumentation.

Ein digitales Gefahrstoffverzeichnis erleichtert die Pflege von Stoffdaten, Sicherheitsdatenblättern, Arbeitsbereichen, Mengen, Lagerklassen und Zusammenlagerungsinformationen. CLAKS verweist insbesondere auf SDB-Verknüpfungen, aktualisierte Stoffdaten, Lagerklassen, Zusammenlagerungsverbote und digitale Informationsbereitstellung.

2. CLAKS als digitale Softwarelösung

Ein fehlendes oder fehlerhaftes Gefahrstoffverzeichnis kann arbeitsschutzrechtliche, ordnungswidrigkeitenrechtliche und haftungsrechtliche Risiken auslösen. Außerdem fehlen dann wichtige Grundlagen für Gefährdungsbeurteilung, Betriebsanweisungen, Unterweisungen und behördliche Nachweise. Dies kann in der Folge zu einem erhöhten Unfall- bzw. Gefahrenrisiko am Arbeitsplatz führen.

Das Gefahrstoffverzeichnis muss stets aktuell gehalten werden. Eine Aktualisierung ist insbesondere erforderlich, wenn neue Stoffe hinzukommen, Stoffe nicht mehr verwendet werden, sich Mengenbereiche oder Arbeitsbereiche ändern, Sicherheitsdatenblätter aktualisiert werden oder Einstufungen angepasst werden. Jährliche Prüfungen reichen damit keineswegs aus, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden. Vielmehr braucht es einen automatisierten und zuverlässigen Prozess, der das Gefahrstoffverzeichnis dauerhaft aktuell und damit rechtskonform hält.

Die größte Hürde beim digitalen Gefahrstoffmanagement ist häufig nicht die Softwareeinführung selbst, sondern die Datenbasis. Leere Systeme verlagern die Arbeit auf die Nutzer, weshalb Stoffe recherchiert, Sicherheitsdatenblätter gesucht, Einstufungen geprüft und Informationen manuell eingegeben werden müssen.

CLAKS verfolgt einen anderen Ansatz. Die Software bringt eine umfangreiche, validierte Chemikalien- und Gefahrstoffdatenbank mit, sodass Nutzer schneller produktiv werden. Für Organisationen mit vielen Laboren oder großen Beständen ist das ein entscheidender Unterschied.

Bei Audits, Begehungen oder behördlichen Rückfragen zählt nicht nur, dass Informationen irgendwo vorhanden sind. Entscheidend ist, dass sie schnell auffindbar, aktuell, plausibel und nachvollziehbar sind.

CLAKS unterstützt genau diesen Anspruch durch strukturierte Daten, klare Zuordnungen und auswertbare Berichte. Verantwortliche können dadurch Informationen zu Stoffen, Räumen, Gebinden, SDB und Lageraspekten gezielter bereitstellen.

Dies reduziert den Stress in Prüfungssituationen und stärkt die Professionalität des Gefahrstoffmanagements.

CLAKS unterstützt Anwender im Laboralltag auf vielfältige Weise. Es erleichtert die Inventarisierung im Labor, unterstützt das Auffinden und eindeutige Kennzeichnen von Substanzen und wirkt sich dadurch positiv auf die Versuchsplanung aus.

Darüber hinaus ermöglicht CLAKS die Überprüfung von Füllständen im Inventar, zeigt Substitutionsmöglichkeiten auf und unterstützt bei der Erstellung von Betriebsanweisungen. Dadurch wird die Versuchsplanung insbesondere im Hinblick auf Sicherheit, Effizienz und Schnelligkeit erleichtert.

CLAKS unterstützt die Laborinventur durch einen speziellen Inventurmodus. Dieser ermöglicht es, den Bestand an Gebinden raumbezogen zu kontrollieren und bei Bedarf anzupassen.

Die Inventarisierung wird zusätzlich erleichtert, da bei der Etikettierung Bar- bzw. QR-Codes erstellt werden können. Diese ermöglichen eine nutzerfreundliche Erfassung von Gebinden sowie eine einfache Aktualisierung von Füllständen.

3. Sicherheitsdatenblätter, Stoffdaten und Kennzeichnung

Das Sicherheitsdatenblatt ist eine wesentliche Informationsquelle für Einstufung, Schutzmaßnahmen, Lagerung, Erste Hilfe, Entsorgung und weitere sicherheitsrelevante Angaben.

Ein Gefahrstoffverzeichnis ohne aktuellen und auffindbaren SDB-Bezug besitzt strukturelle Schwächen und birgt somit erhebliche Risiken.

CLAKS verknüpft Stoffdatensätze direkt mit den passenden Sicherheitsdatenblättern, wodurch Nutzer nicht erst in separaten Ablagen suchen müssen. Das spart Zeit, verbessert die Informationsqualität und erleichtert Gefährdungsbeurteilung, Betriebsanweisung, Unterweisung und Nachweisführung.

Gefahrstoffmanagement endet nicht beim Stammdatensatz. In der Praxis müssen Gebinde, Flaschen, Kanister und andere Behälter eindeutig zugeordnet und korrekt gekennzeichnet werden.

CLAKS unterstützt diesen Prozess durch Gebindeverwaltung, Etikettendruck sowie Barcode- und QR-Funktionen. Dadurch wird der Zusammenhang zwischen digitalem Datensatz und physischem Gebinde sichtbar.

Besonders bei Umfüllungen, der Darstellung von abgenommenen Teilmengen, der Inventarisierung und der Organisation von dezentralen Laborbeständen, also über mehrere Räume verteilten Chemikaliengebinden, ist das ein großer praktischer Vorteil.

In CLAKS sind Sicherheitsdatenblätter verschiedener Hersteller und Inverkehrbringer von Chemikalien hinterlegt.

Dadurch können einzelne Produkte hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit und spezifischen Eigenschaften, wie beispielsweise der konkreten Reinheit, besser miteinander verglichen werden.

Dies erleichtert den Einkauf, erhöht die Transparenz und spart Zeit.

4. Lagerung, Gebinde, Räume und Zusammenlagerung

Gefahrstoffinformationen entfalten ihren praktischen Wert erst durch den Ortsbezug. Es macht einen Unterschied, ob ein Stoff in einem zentralen Lager, in einem Labor, in einer Werkstatt oder in mehreren Arbeitsgruppen vorhanden ist.

Der Arbeitsbereich ist zudem eine Mindestinformation im Gefahrstoffverzeichnis und für Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung und Notfallplanung wichtig.

CLAKS kann Stoffe, Gebinde und Bestände mit Räumen, Laboren oder Lagerbereichen miteinander verbinden. Auf diese Weise sehen Verantwortliche nicht nur den Stoff, sondern diesen auch im betrieblichen Kontext.

Die Gebinde-Biografie beschreibt den digitalen Lebenszyklus eines konkreten Gebindes. Dazu können je nach Prozess Bestellung, Liefereingang, Lagerung, Abfüllung, Entnahme und Entsorgung gehören.

Dieser Ansatz ist deutlich präziser als eine reine Stoffliste, denn im Alltag arbeiten Beschäftigte nicht mit abstrakten Datensätzen, sondern mit realen Gebinden.

CLAKS schafft die Verbindung zwischen Stoffinformation und physischem Bestand und verbessert Transparenz, Bestandskontrolle und Nachvollziehbarkeit.

Eine Zusammenlagerungsprüfung bewertet, ob unterschiedliche Gefahrstoffe im selben Lagerabschnitt oder in derselben Rückhalteeinrichtung gemeinsam gelagert werden dürfen.

Ziel ist, gefährliche Reaktionen, Brand- und Explosionsrisiken oder andere Sicherheitsrisiken durch fehlerhafte Lagerungen zu vermeiden.

CLAKS hilft, relevante Informationen zu Lagerklassen und Zusammenlagerung sichtbar zu machen. Diese Informationen sind besonders wertvoll, wenn viele kleine Gebinde, wechselnde Bestände oder unterschiedliche Laborbereiche beteiligt sind.

Statt erst vor Ort oder in Papierlisten zu suchen, können Verantwortliche digital vorbereiten, prüfen und dokumentieren.

Die TRGS 510 betrifft die Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern.

Für die Praxis ist wichtig, dass Lagerklassen und Zusammenlagerungsverbote aus den Stoffdaten abgeleitet und im Gefahrstoffmanagement berücksichtigt werden.

CLAKS verweist im Newsroom darauf, dass Informationen zu Lagerklassen und Zusammenlagerungsverboten gemäß TRGS 510 angezeigt werden.

In CLAKS werden verschiedene Daten zu angelegten Gebinden erfasst. Zu diesen Informationen gehören unter anderem das Erstellungsdatum sowie ein mögliches Verfallsdatum.

Dies ist insbesondere bei Substanzen wie Diethylether relevant, da dieser durch Autooxidation über einen längeren Zeitraum zu Etherperoxid oxidieren kann. Etherperoxide sind explosionsfähig.

Um entsprechende Risiken zu vermeiden, kann es erforderlich sein, das Erstellungsdatum und somit das Alter des Gebindes zu überprüfen. Auf diese Weise unterstützen diese Informationen die Compliance und den Arbeitsschutz.

5. Gefährdungsbeurteilung, Betriebsanweisung und Unterweisung

Die Gefährdungsbeurteilung bewertet die konkreten Tätigkeiten mit Gefahrstoffen. Sie berücksichtigt nicht nur den Stoff, sondern auch Menge, Exposition, Arbeitsbedingungen, Schutzmaßnahmen, mögliche Wechselwirkungen und die betroffenen Beschäftigten.

Das Gefahrstoffverzeichnis liefert dafür eine zentrale Informationsgrundlage.

CLAKS unterstützt diesen Prozess, indem Stoffdaten, SDB, Räume, Gebinde und Lagerinformationen strukturiert als belastbare Grundlage für die fachliche Beurteilung verfügbar sind.

Betriebsanweisungen bauen auf der Gefährdungsbeurteilung, dem Sicherheitsdatenblatt und den konkreten Tätigkeiten im Betrieb auf.

Ein aktuelles Gefahrstoffverzeichnis erleichtert daher die Erstellung, Prüfung und Aktualisierung von Betriebsanweisungen erheblich.

CLAKS verbessert die Datenbasis für Betriebsanweisungen, weil relevante Stoffinformationen, SDB und betriebliche Zuordnungen zentral verfügbar sind.

So werden Betriebsanweisungen nicht als isolierte Dokumente behandelt, sondern als Teil eines zusammenhängenden Gefahrstoffmanagements.

Bei krebserzeugenden, keimzellmutagenen oder reproduktionstoxischen Gefahrstoffen gelten besonders hohe Anforderungen an Information, Bewertung, Schutzmaßnahmen und Dokumentation.

Sie müssen im Gefahrstoffmanagement besonders sorgfältig identifiziert, bewertet und nachverfolgt werden.

CLAKS hilft, solche Stoffe nicht in allgemeinen Listen untergehen zu lassen. Durch strukturierte Gefahrstoffinformationen, Such- und Filterfunktionen sowie den Bezug zu Räumen, Gebinden und SDB können Verantwortliche diese Stoffgruppen gezielter im Blick behalten.

6. Organisation, IT, Migration und Einführung

Eine gute Einführung beginnt mit der Frage, welche Organisationseinheiten, Räume, Nutzergruppen und Bestände zuerst abgebildet werden sollen.

Danach folgen Datenübernahme, Systemstruktur, Rollen- und Rechtekonzept, Schulung und stufenweiser Rollout.

Der Vorteil von CLAKS liegt darin, dass die Software nicht mit einer leeren Datenbank startet. Die vorhandene Stoffdatenbasis und die Systemfunktionen verkürzen den Weg zur produktiven Nutzung erheblich.

Gefahrstoffdaten sind Organisationswissen. Sie zeigen, welche Stoffe, Mengen und Lagerorte vorhanden sind, wie Labore arbeiten und welche sensiblen Forschungs- oder Produktionsprozesse bestehen können.

Für viele Einrichtungen ist es daher wichtig, die Kontrolle über Datenhaltung, Zugriff und Betrieb zu behalten.

CLAKS als On-Premises-Lösung passt zu Organisationen, die Datenschutz, IT-Sicherheit und interne Governance ernst nehmen und die Software in bestehende Sicherheits- und Berechtigungskonzepte einbetten wollen.

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